News zum Fortschritt der aktuellen Baumaßnahmen März 2018

Im Folgenden sind Fotos vom aktuellen Fortschritt der Baumaßnahmen zu sehen, die trotz der Wetter bedingten Unterbrechungen und Behinderungen für das beauftragte Bauunternehmen von diesem dennoch erzielt werden konnten.

Die Fotos sind zu ihrer Einordnung jeweils kurz kommentiert.

kommentierte Fotos März 2018

 

Berichte im WDR / Westdeutschen Rundfunk und Ergänzungen Autor: Jörg Baetge

Durch die Vermittlung von Britta Wulfekammer kam eine zweifache Berichterstattung durch den WDR über das Projekt zustande.

Lionsfreund Prof. Dr. Jörg Baetge hatte ein Team des WDR bei sich zu Hause für einen Hintergrund Bericht und am 17.4. 2018 war er im Rahmen der „Abendzeit“ im WDR Studiogast für ein persönliches Gespräch.

Mit den folgenden links können die beiden Berichte angesehen werden:

WDR Lokalzeit Münster – Internatsprojekt in Kenia

WDR Lokalzeit Münsterland – Internatsprojekt in Kenia Interview

Im Mittelpunkt der beiden Berichte stand – weil die Medien gerne auf die Protagonisten zurückgreifen – die Person Baetge und seine Beweggründe zur Intiative des Projektes. In diesem Zusammenhang ist auch die Einblendung „Jörg Baetge – Entwicklungshelfer“ zu sehen.

Um aber deutlich zu machen, welcher große Unterstützerkreis das Massai-Internat inzwischen fördert – und zwar durch Rat und Tat sowie durch erhebliche Geld- und Sachspenden – werden im Folgenden die Organisationen und Spendergruppen benannt, die die Initiative von Jörg Baetge auf großzügigste Weise unterstützt haben:

  • der Lionsclub (LC) Münster-Landois. Das ist die Clubgemeinschaft von Jörg Baetge, die Geldspenden von vielen Mitgliedern des Clubs von Beginn bis heute erhalten hat.
  • die finanzielle Unterstützung durch die großartige Weihnachtspendenaktion der Westfälischen Nachrichten (WN) 2014
  • Der Distrikt Westfalen- Lippe, zu dem der LC Münster-Landois gehört. Der Distrikt hat einen Hilfsfonds, in den die 109 Clubs einzahlen und aus dem die Clubs bei Bedarf Geldmittel schöpfen können,  sog. 250.- Euro Topf. Daraus wurden 43.750 € durch die Distriktversammlung für das Kenya Projekt genehmigt.
  • LCIF – Lions Clubs International Foundation – das ist die weltweit bei allen Katastrophen als Soforthilfe agierende Stiftung der gesamten Lionsorganisation. Die Clubs können für besondere internationale Projekte und solche, die im Umfang von einzelnen Clubs nicht geschultert werden können, Geldmittel erhalten. LCIF hat den Club Münster-Landois daraus mit umgerechnet 62.000 €  unterstützt
  • Das HDL – Hilfwerk deutscher Lions –  ist eine Teilorganisation von Lions Deutschland, das mit seinem geschulten Personal die Clubs bei Internationalen Projekten  unterstützt. Die Geldmittel, die Spender und Organisationen zur Verfügung stellen, stehen damit unter stringenter Kontrolle. Von Anbeginn hat HDL den ersten Bauabschnitt maßgeblich begleitet und ist auch bei dem aktuellen zweiten Bauabschnitt unverzichtbar im Einsatz für die unmittelbare Zusammenarbeit mit dem kenyanischen Lionsclub Thika Chania Falls, der ebenfalls Spenden eingeworben hat, der vor allem aber dafür  gewonnen werden konnte, die Bautätigkeit zu planen und zu kontrollieren sowie vor Ort zu lenken und zu optimieren.
  • Der LC Thika Chania Falls  ist in Thika/Kenya zu Hause. Dessen Präsident, Lionsfreund Kapil Deo Sharma, setzt sich zusammen mit den Mitgliedern seines Clubs seit mehr als sechs Jahren neben der eigenen starken beruflichen Belastung dafür ein, dass  alle  Maßnahmen mit der erforderlichen Senisibilität und Penibilität in engster Zusammenarbeit mit dem HDL und den Club Beauftragten von LC Münster-Landois unter Leitung von Jörg Baetge ausgeführt und überwacht werden.
  • Die Münstersche Kinderstiftung (MSC) hat den ersten 600 ccm Regenwassertank gestiftet.
  • die Stiftung „Bild hilft-ein Herz für Kinder“, deren Engagement durch Jörg Baetge maßgeblich initiiert werden konnte,  hat Mittel für den lebenswichtigen zweiten 600 ccm Regenwasser-Sammeltank gestiftet.
  • Das deutsche Bundesministerium für Migration und Zusammenarbeit (BMZ) hat 500.000 € zum Projekt beigesteuert. Antragstellung und Abwicklung  wurden und werden weiterhin vom HDL großzügig unterstützt.

Insgesamt sind seit 2012 mehr als eintausend Spenden von Privatpersonen und Privatstiftungen eingegangen. Darin sind 120 Einzelspenden in einer Höhe von 500 € bis 25.000 € enthalten. Der große Kreis von privaten Spendern und Privatstiftungen hat zusammen mehr als 556 T € zur Finanzierung des Projektes beigetragen.

Im Folgenden ist die Zusammensetzung der Zuwendungen/Spenden bis Ende Februar 2018 im Detail aufgelistet:

 

BMZ:500.000 €
59 private Einzelspenden ( >1000 € ): 233.197,38 €
Lions District 111-WL: 43.750 €
LCIF:62.000 €
Westfälische Nachrichten (Spendenaktion): 52.311,10 €
LC Münster-Landois:68.163,45 €
Münstersche Kinderstiftung (MSC):50.000 €
Bild hilft-ein Herz für Kinder e.V.: 142.000 €
Summe:1.150.750 €

 

Und das ist die beeindruckende Konsequenz, die hinter diesem Mitteleinsatz steht:

Durch alle diese Spenden können mehr als 650 Massai Kinder in der IAPS beschult werden. Jedes Jahr können auf diese Weise 30-40 Kinder die Schule mit einem Hauptschulabschluß nach der 8.Klasse verlassen und ihren weiteren Lebensweg in der kenyanischen Gesellschaft selbst bestimmen.

Impressionen vom Besuch im Februar 2018 Autoren: Robert Gareißen / Jörg Baetge

Der Besuch in Suswa ist für die Lionsfreunde aus Münster-Landois – wie könnte es anders sein – auch mit Eindrücken verbunden, die die Gemeinschaft von Spendern, Kindern, Eltern und Lehrern widergibt.

Das Video zeigt die Verbundenheit und Dankbarkeit von Kindern, Eltern und Lehrern mit dem Initiator des Projekts, Lionsfreund Prof. Dr. Jörg Baetge.

Hygiene Management muss gelernt sein Autor: Britta Wulfekammer

In Verbindung mit Britta Wulfekammer konnte mit Unterstützung durch die NGO MCF panairobi eine einwöchige Einweisung in die Handhabung von sog. reusable pads für die Mädchen in der Schule durchgeführt werden.

Von den Eltern der Mädchen und den Mädchen selbst wurde diese Unterweisung als sehr hilfreich bewertet und die Überlassung der pads durch den Lionsclub Münster-Landois finanziert.

In dieser Veranstaltung wurden auch die Themen Zwangsverheiratung und Beschneidung der Mädchen (FGM) behandelt und sehr kritisch diskutiert.

Derartige Veranstaltungen sind auch weiterhin erforderlich und bereits in der Planung.

Hier ein paar Fotos von dieser Einweisung

 

Planmäßiger Ausbau der aktuellen Bauphase II Autor: Robert Gareißen

Ein weiteres herausragendes Ergebnis des Besuches der LF Baetge, Hermann und Gareißen war die – zuverlässige – Information, dass die beauftragte Baufirma mit den Baumaßnahmen sehr gut unterwegs ist. Voraussichtlich im Frühjahr 2019 kann die Eröffnung der Schule mit dem derzeit geplanten Umfang und unter den gegebenen Rahmenbedingungen stattfinden.

Die drei Lionsfreunde konnten sich in Anwesenheit des Architekten, des Bauunternehmers, des LC Thika Chania Falls, des Schulministeriums und der County-Repräsentanten persönlich vom Fortschritt der Baumaßnahmen sowie auch von deren Qualität überzeugen.

Im Folgenden ein paar Fotos, die die einzelnen Maßnahmen wiedergeben

 

Gute Eindrücke einer Reise nach Suswa

Die II. Bauphase geht in die entscheidende Runde –  Grund genug für drei Lionsfreunde vom LC Münster-Landois, sich vor Ort zu erkundigen. Jörg Baetge, Theo Hermann und das erste mal dabei Robert Gareißen flogen Ende Februar 2018 nach Kenya.

Der Besuch war gefüllt mit wichtigen Gesprächsterminen über viele Themen, die sich zwischenzeitlich gesammelt haben und von denen hier nur die wichtigsten aufgeführt werden:

  • Persönliches Gespräch mit dem Präsidenten des Partnerclubs LC Thika Chania Falls, Kapil Deo Sharma, der seit mehr als 6 Jahren die personifizierte Gewährleistung für alle Maßnahmen vor Ort ist
  • Kontakt mit Britta Wulfekammer (Austrian NGO Horizont 3000), um die im September unter ihrer Leitung durchgeführten begleitenden Maßnahmen im Bereich „Hygiene Management“ und Zwangsverheiratung und Beschneidung sowie Nähkurse für die Internats Mädchen fortzusetzen
  • Erste Kontakte mit den Vertretern des „Mathare Children Fund Panairobi“, um  fortführende Weiterbildungsmaßnahmen abzusprechen und eine Schülerselbstverwaltung einzurichten
  • Besuch in der Deutschen Botschaft mit Präsentation des Projektes und Gesprächen darüber, die sehr offen und positiv zum Projekt verliefen
  • Gespräch mit dem ersten Parlamentsabgeordneten des County, der für den Bau der 2 neuen Klassenräume gesorgt hat und dem Head Teacher der Schule, der zwischenzeitlich zum Vorsitzenden aller County Head Teachers gewählt wurde – Herzlichen Glückwunsch!!. In diesem Gespräch ging es u.a. um das dringende Thema Verbesserung der Situation der Klassenräume.
  • Gespräch mit verschiedenen wichtigen Mitgliedern der County Administration, wie dem Wasserministerium für die weitere Verbesserung der Wasserversorgung der Schule und dem Vertreter des Energieversorgungsunternehmens für einen Starkstrom Anschluss
  • Besuch der Massai Mara University in Narok u.a. mit einem sehr nützlichen Gespräch zur Einrichtung eines Lehrstuhls für Wasser Detektion

Eingerahmt wurden alle diese Gesprächsrunden durch den dreitägigen Besuch der Schule, den dort durchgeführten Meetings zum Stand und zur Weiterentwicklung der laufenden Bauarbeiten, den unmittelbaren Kontakten mit dem Lehrkörper und den Schülern sowie der In Augenscheinnahme aller bisherigen Maßnahmen, die erforderlich sind, um die Schule möglichst schnell in den Stand zu versetzen, 500 – je zur Hälfte –  Mädchen und Jungen der Massai Nomaden Im Internat unterbringen zu können und zusätzlich ca. 200 Jungen und Mädchen als Tagesschüler und preschoolers zu betreuen.

Das Fazit, das nach dem Besuch gezogen werden konnte, ist ausgesprochen eindrucksvoll:

  • Die baulichen Maßnahmen werden vorausichtlich noch in 2018 abgeschlossen werden können, so dass einer Eröffnungsfeier im Frühjahr 2019 nichts mehr im Wege stehen wird. Einzig das Wetter könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen. Hochachtung gebührt dem Bauunternehmen und allen, die in die baulichen Maßnahmen eingebunden sind.
  • Die Leistungen des Lehrkörpers können nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn man die immer noch unzureichenden Bedingungen der Unterrrichtssituation – Klassenräume, Möblierung und Lehrmittel – dabei in Betracht zieht. Die Kinder machen einen höchst engagierten Eindruck und das, was stichpunktartig von den Besuchern mitgenommen werden konnte, läßt für die Zukunft der Schule sehr hoffen.
  • Die Leistungen des LC Thika Chania Falls, Thika, unter Federführung des Präsidenten, Kapil Deo Sharma, können nicht hoch genug geschätzt werden. Ohne diesen sehr persönlichen Einsatz zusätzlich zur eigenen beruflichen Belastung, würde der aktuelle Status aller infrastrukturellen Maßnahmen nicht möglich sein. Die Auszeichnung von Kapil Deo Sharma mit dem höchsten Lions award im Rahmen des Besuchs, dem Melvin Jones Fellow, steht dafür!
  • Die Gespräche mit den Vertretern der County Behörden, des Schulministeriums sowie den unterstützenden NGO für weiterführende Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensumstände der Kinder ( Bekämpfung von Beschneidungsritualen (FGM) und Zwangsverheiratung) lassen hoffen, dass diese Schule möglicherweise zu einem Pilotprojekt für Kenia wird, wie es sichLionsfreund Jörg Baetge vorstellt.

Dennoch müssen der Vollständigkeit halber an dieser Stelle auch die Dinge beim Namen genannt werden, die noch der Verbesserung und Nachsteuerung im materiellen wie immateriellen Bereich bedürfen:

  • Die Mehrzahl der Klassenräume ist in keinem auf Dauer akzeptablen Zustand, vor allem mit dem unvermeidlichen Blick auf Jahreszeiten und Wetterkapriolen. Sie müssen alle gemauert werden und in einen baulichen Zustand gebracht werden, der den Schulbetrieb begünstigt und nicht erschwert. Dazu gehört vor allem auch die Ausstattung mit Schulmöbeln, deren aktueller Zustand, wie die angehängten Fotos deutlich machen, jeder Vorstellung nach unseren europäischen Maßstäben Hohn spricht.
  • Die Unterbringungsräume in den sog. dormitories, also Schlafräumen der Internatskinder bedürfen bei aller Bescheidenheit der Ansprüche einer weiteren Verbesserung, z.B. mit  Bodenbelägen.
  • Die Ausstattung der sanitären Anlagen mit zusätzlichen Pit Latrines ist mit Blick auf die Gesamtzahl der Schüler/innen unverzichtbar.
  • Die Unterbringung der Lehrkräfte, die auch an den Wochenenden die Schüler betreuen und beaufsichtigen, bedarf der erheblichen Verbesserung. Die bestehende Lösung – einige Bretterbuden – ist auf Dauer nicht zumutbar.
  • Die Ausstattung mit einer kleinen Bibliothek, für die Kinder, nicht nur mit Lehrbüchern sondern auch darüber hinausgehend Literatur, ist dringend erforderlich, damit vor allem die Internatskinder in ihrer Freizeit, die sie vor Ort verbringen, zum Lesen motiviert werden können.
  • Zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung bedürfen die Kinder einer zielgerichteten Anleitung durch die Lehrkräfte sowohl für die geistige als auch körperliche Betätigung. Hierfür braucht die Schule weitere Ausstattung mit Sportgerät und zeitgerechten Kommunikationsträgern. Nach ministeriellen Vorgaben soll jede Schule in Kenia über eine IT Ausstattung verfügen.

Die vorstehende Auflistung ist ein guter Anhalt für potentielle Förderer, die dieser Schule und ihren Schülern die Ausgangslage für deren Zukunft nachhaltig verbessern wollen.

Die aktuellen Fotos in den weiteren Beiträgen geben von dem Besuch im Februar 2018 viele Eindrücke zu den geschilderten Verhältnisssen wieder!

Was sagen die Schülerinnen und Schüler zu ihrer Schulsituation? Autor: Robert Gareißen

Im Rahmen unseres Besuches des Schulprojektes IAPS wollten wir gerne wissen, wie die Zielgruppe des Projektes, die Schülerinnen und Schüler, über ihre Situation denken und empfinden.

Dazu haben wir die Klassenstufen 6, 7 und 8 gefragt. Das Ergebnis bestätigt im Grunde unsere eigenen Beobachtungen und Einschätzungen.

Auswertung der Umfrage bei Schülern und Schülerinnen IAPS am 23.2.2018

  1. Teilnehmer: SchülerInnen der Klassen 6 (30), 7 (53) und 8 (37) – gesamt 120
  2. Ziel der Umfrage: Stimmungsbild bei den Teilnehmern
  3. Vorgehen: Den Teilnehmern wurden in Anwesenheit der Klassenlehrer durch Jörg, Theo und Robert in je einer der Klassen folgende drei Fragen gestellt:
  • Was findest Du in Deinem Klassenerlebnis gut?
  • Was findest Du in Deinem Klassenerleben nicht gut?
  • Wenn Du einen Wunsch frei haben würdest, welches wäre Dein dringendster Wunsch?

Die Fragen wurden in englischer Sprache gestellt und auch in dieser Sprache beantwortet.

Auswertung der wesentlichen Antworten auf die o.a. Fragen

Zur ersten Frage „Like“

Auffallend ist, dass einige Teilnehmer diese Frage vermischten mit der zweiten Frage, d.h. dass hier nicht die Antwort gegeben wurde zum Ist Zustand des Gefallens sondern zum wünschenswerten. So wurden fehlende Bücher (story books), Klassenmöbel wie Stühle und Pulte/Tische, grüne Bepflanzungen im Schulgelände sowie Verbesserungen der Sportmöglichkeiten hier angegeben.

Im Einzelnen:

Klasse 6:

Die Mehrheit hob positiv den gemauerten Klassenraum sowie die Schaffung der Schlafräume (dormitories for boys und girls) und das Vorhandensein von Elektrizität hervor.
Die Kleidung (free uniform) wurde als gut empfunden.
Die Leistung des Lehrers wurde gelobt.
Bei dieser Klasse war die o.a. Vermischung der Frage 1. Und 2. am häufigsten, so dass hier wenige Aussagen festzuhalten sind.

Klasse 7:

Die positiven Dinge sind hier ähnlich verteilt wie in Klasse 6.
Die Leistung des Lehrers wurde gelobt.
Zusätzlich wurde von einigen der Wunsch nach mehr Kleidung und heißem Wasser am Morgen zum Waschen aufgeführt.

Klasse 8:

Der gemauerte Klassenraum, die Elektrizität, das vorhandene Schreibmaterial, die Tafel und weitere Charts an den Wänden sowie die Praxis der englischen Sprache wurde vielfach hervorgehoben.
In dieser Klasse wurde am detailliertesten auf die differenzierten Fragen eingegangen, was wegen des höheren Alters der Schülerinnen in dieser Klasse  nicht verwunderlich ist.

Die Frage nach dem „Like“ wurde in allen Klassen relativ ähnlich beantwortet, die einzelnen Punkte sind nicht allzu viele, was nicht verwunderlich ist.

Zu 2. Frage „D´like“

Zu folgenden nenne ich die Punkte mit abnehmender Häufigkeit in der Beantwortung, unabhängig von der Klassenzugehörigkeit:

  • 80 Teilnehmer (TN) nannten die fehlenden Bücher, wobei die story books vorwiegend genannt wurden
  • 72 TN nannten die mangelhafte Ausstattung mit Schulmöbeln (Tischen und Stühlen)
  • 42 TN nannten das Fehlen von Fenstern und die damit verbundene Kälteeinwirkung als sehr unangenehm und nicht lernförderlich
  • 27 TN wünschten sich einen Zaun um die Schule und mehr grüne Anpflanzung bis zur Wiese
  • 10 TN finden die Toiletten und Latrinen nicht gut und wünschten sich auch dort Handtücher
  • 16 TN finden den Lärmpegel in den Klassenräumen unangenehm und nachteilig für das Lernen und Arbeiten im Klassenraum

Folgende Punkte wurden nicht genannt, sind aber aus meiner Sicht durchaus interessant und des Nachdenkens wert:

  • 12 TN setzen sich für die Schaffung von sog. Lehrerhäusern ein, damit diese mehr präsent sind
  • von einzelnen wurde die Wasserqualität und die verfügbare Wassermenge bemängelt
  • der Boden im Klassenraum sollte verbessert werden
  • Moskitonetze in den Schlafräumen werden gewünscht
  • in den Klassenräumen sind zu viele Schüler und dort sitzen an einzelnen Tischen zu viele nebeneinander
  • das Essen ist einigen auch zu wenig
  • die sportliche Betätigung ist durch fehlendes Sportgerät und fehlendes Gelände dafür zu wenig möglich.

Zur 3.Frage „wish“

Hier wurden vor allem künftige Berufswünsche angegeben, deren häufigste folgende sind:

  • 30 TN Doktor/Chirurg
  • 19 TN Pilot
  • 15 TN Ingenieur
  • 14 TNH Lehrer/head teacher
  • 11 TN Jurist
  • 5 TN Fussballer in Deutschland

Folgende Wünsche sind nicht häufig genannt worden, geben aber eine durchaus positive Einstellung wieder:

  • für das eigene Land, den eigenen Volksstamm Massai wollen einzelne etwas tun als Präsident und leader, dazu gehört auch der Wunsch, ein bedeutender Mensch zu werden.
  • der Wunsch, Professor zu werden, wird von 2 TN mit dem Begriff Sponsor verbunden
  • die Schule erfolgreich und mit gutem Ergebnis zu beenden wird vereinzelt genannt
  • den Anschluss mit der secondary school nennen auch 2 TN
  • Pastor, Journalist, Banker, Meteorologe und Cowboy sind auch Berufswünsche

Mit dem folgenden Einzelwunsch soll diese Auswertung schließen:

„Ich möchte gerne ein hart arbeitendes Kind sein“ !

Baufortschritte 15.11.2017

Massai Internat

A school in Kenia sponsored by Lions Clubs and Friends

Massai-Kinder konnten die Tagesschule Ilkeek Aare Primary School (IAPS) nur für etwa drei Monate im Jahr besuchen. Denn als Halbnomaden mussten sie in der Trockenzeit zusammen mit ihren Eltern bis zu 30 Kilometer zurücklegen, um Futter für ihre Herden zu finden. Die Umwandlung der IAPS in ein Internat, erlaubt es den Kindern, in der Schule zu bleiben, wenn die Eltern weiterziehen. So können die Kinder ganzjährig im Internat lernen und die Abschlussprüfungen erfolgreich absolvieren.

Lions Club Münster Landois | Lions Club Thika Chania FallsImpressum & Datenschutz

© Copyright 2018 – Lions Club Münster Landois & Lions Club Thika Chania Falls