Praktikum im Massai Internat

Kommentierte Fotos der beiden Praktikantinnen der WWU, Deborah und Maite, die während ihrer IAPS-Zeit aufgenommen wurden.

„Besuch des Massai-Internats durch Referenten einer Konferenz der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ zur Internationalen Entwicklungszusammenarbeit“.

Cooperation über Kontinente

Sehr geehrter Herr Prof. Baetge,

am vergangenen Freitag habe ich, zusammen mit Michael und meinem Kollegen, Prof. Gieler von der FH Dortmund, die Schule besucht. Da ich, im Rahmen der Konferenz zum Thema „Bildung und Entwicklung in der internationalen Zusammenarbeit“ referiert habe, bestand ein thematischer Bezug, so dass der Landesdirektor der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) uns ein Fahrzeug mit Fahrer zur Verfügung stellen konnte. Michael hat den Programmablauf in Absprache mit der Zielgruppe hervorragend vorbereitet.
Wir wurden außerordentlich gastfreundlich empfangen und erhielten eine sehr informative Führung durch den gesamten Komplex und einen umfassenden Eindruck von der gesamten Anlage und den zukünftigen Plänen. Es ist hoch beeindruckend, was Sie und andere da auf die Beine gestellt haben. Und wie der Zufall es will, waren am Vorabend zwei Lehramtsstudentinnen der WWU zu einem zweimonatigen Praktikum dort eingetroffen.
Ich werde dieses wichtige Projekt ab sofort gerne auch durch Spenden unterstützen, zumal die Wasserversorgung in Zukunft nachhaltig gesichert werden muss.
Wenn Sie in Kürze da wieder hin fahren grüßen Sie bitte den Principal und Headteacher ganz herzlich von mir.

Mit den besten Grüßen

Dietmar Pfeiffer

 

 

 


Am Billboard an der Strasse  Kollege Gieler von der FH Dortmund links und ich rechts.

Die Schule ist (fast) fertig und Alle strahlen!

Ende Mai 2019 fand unter großer Beteiligung der lokalen Bevölkerung und der Anwesenheit des Vizepräsidenten des Landes Kenya sowie von zahlreichen Repräsentanten der weltweiten Organisation Lions Clubs International (LCI) aus Deutschland und Kenya die offizielle Feier der Eröffnung der IAPS statt. Der II. Bauabschnitt ist damit fertig gestellt, der für die Zukunft 500 Internatskindern der Massai eine menschenwürdige Unterbringung bietet. Zusätzlich können ca 200 Vorschüler und Tagesschüler dort unterrichtet werden. Der beigefügte Fotobericht gibt Eindrücke wieder von dieser exzellent organisierten Veranstaltung.

Hier gehts zum ganzen Bericht.

Ein sehr gelungenes Projekt zur Selbsthilfe

Ein weiteres Mal war Marianne Stehling an der IAPS, um vor allem den Mädchen einiges in der Praxis zu zeigen und dabei zur Hand zu gehen, was den jungen Menschen eine echte Lebenshilfe sein kann und wird. Ihr Brief an Jörg Baetge nach dem einwöchigen Einsatz zu Gunsten der Mädchen des Internats ist hier abgedruckt.

Lieber Jörg,

nun bin ich schon wieder einige Zeit in Deutschland und denke mit Freuden an die Zeit mit den Kindern der Massai Schule und Internatsschüler zurück. Schön, dass wir uns dort begegnet sind. Ein großes Kompliment an Dich. Dein Engagement ist bewundernswert und einmalig.

Sehr erstaunt und überrascht haben mich die baulichen Maßnahmen, die seit meinem letzten Besuch im Februar 2017 entstanden sind. Neben den Schlafräumen haben mich die Waschräume und die sanitären Anlagen besonders beeindruckt. Wie wunderbar, dass nun bald noch mehr Schülern die Möglichkeit geboten werden kann eine Schule mit Internat zu besuchen.

Das Gästehaus, das hervorragend gestaltet und eingerichtet ist, hat uns dieses Mal die Möglichkeit gegeben auch nach der Schule vor Ort mit den Internatskindern zu spielen, zu singen und zu tanzen.

Die Kooperation der Lehrer, des Konrektors und des Rektors, Herrn Pempa war bemerkenswert positiv. Problemlos, spontan und liebevoll wurden unsere Wünsche bezüglich des Unterrichts erfüllt. Die Internatsschülerinnen, die ich zum Nähen wiederverwendbarer Pads für den Eigenbedarf anleiten konnte, waren mit Freude, Eifer und viel Motivation bei der Sache. Nun ist zu hoffen, dass sie das Gelernte auch an andere Mitschülerinnen weitergeben können. Nina und Paula wollen diese Herstellung noch mal vertiefen.

Mit einer anderen Gruppe von Schülerinnen war das Nähen eines Rockes angesagt. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft war für mich auffällig. Geduldig und ausdauernd blieben die Mädchen eifrig bei der Sache, bis das „Werk vollbracht“ war. Voller Stolz stellten sie ihre Werke vor.

Zwischendurch stand das Flicken der Schulkleidung auf dem Programm und zwar von den Mädchen gewünscht. Ältere Mädchen reparierten auch die Kleidung der jüngeren, die noch keine Einführung ins Maschinennähen hatten. Zwischendurch wurde auch mal ein Pullover gestopft, was auch manch ein Junge gerne annahm oder worum er sogar gebeten hatte.

Das Schulgelände machte einen sauberen, gepflegten Eindruck. Klassenräume konnten mit Besen gekehrt werden. Papierkörbe, Schaufel und kleine Kehrbesen könnten noch angeschafft werden.

Dir weiterhin viele Erfolge und ein schönes Einweihungsfest. Herzlichst              

Deine Marianne

Bericht eines Experten für die Ausbildung zum Safari Guide – eine berufliche Chance für qualifizierten Schulabschluss

Für Alle, die sich dafür interessieren, in welche Zukunft sich die Kinder teilweise beruflich orientieren können, ist dieser Beitrag eine wichtige Information und wird unkommentiert wiedergegeben.

Aktives Leben in der Schule

Mit Abschluss der laufenden Bauphase im Frühjahr 2019 werden parallel viele Aktivitäten sichtbar, die nun möglich und nötig sind. Auf Initiative von Jörg Baetge sind seit Februar 2 Praktikantinnen, Paula und Nina, aus Deutschland in der Schule. Sie wurden in der ersten Woche begleitet von zwei „alten“ Freunden der Schule, den pensionierten Lehrern Marianne und Jonas. Jörg und Theo Hermann machten den Besucherkreis perfekt.

Marianne brachte den Girls das Nähen eigener Kleider und die Reparatur von Kleidern in einem Nähkurs mit aus Deutschland mitgebrachten Stoffen bei sowie das Nähen wiederverwendbarer waschbarer Binden. Jonas engagierte sich u.a. für den musischen Teil mit Flöten und Gitarre. Die beiden Praktikantinnen des ZfL in Münster machten ihre ersten Schritte in der Unterstützung der Lehrkräfte.

Hier nun eine Reihe von ersten Fotos, die einen kleinen Einblick in die großen Fortschritte der Schule geben:

Der Bauabschnitt II geht in die finale Phase. Foto Reisebericht aus Kenya von Jörg und Theo

Jörg Baetge und Theo Hermann konnten sich bei ihrer Arbeitswoche in Kenya im November 2018 vom Fortschritt des aktuellen Bauabschnitts persönlich überzeugen und die noch offenen Posten vorantreiben. Eine Vielzahl von persönlichen Gesprächen mit dem Architekten, dem Quantity Surveyor, dem Bauleiter und maßgeblichen Behörden des County Narok sowie mit der Schulleitung und Elternvertretern war für den Fortgang sehr förderlich.  Ein weiterer wichtiger Punkt war auch die Vorbereitung des Besuches von 2 Studentinnen, die mit Unterstützung des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) der WWU in Münster gewonnen werden konnten, Nina Opgen-Rhein und Paula Reichelt, sowie von 2 Freunden Jörgs, Marianne Stehling und Jonas Scholz, die als pensionierte Lehrer bereits zwei mal für eine Woche an der Schule praktische Hilfe für den Schulalltag als auch aktive Lebenshilfe  leisteten. Erstere werden im Februar und März 2019 ein mehrwöchiges Praktikum vor Ort absolvieren und letztere werden mit den beiden Studentinnen zusammen anreisen um in der ersten Woche den Einstieg zu erleichtern.

Hier die Fotos von der Reise:

Zum Öffnen bitte den u.a. link anklicken!!

Bericht November reise 2018

Massai Internat

A school in Kenia sponsored by Lions Clubs and Friends

Massai-Kinder konnten die Tagesschule Ilkeek Aare Primary School (IAPS) nur für etwa drei Monate im Jahr besuchen. Denn als Halbnomaden mussten sie in der Trockenzeit zusammen mit ihren Eltern bis zu 30 Kilometer zurücklegen, um Futter für ihre Herden zu finden. Die Umwandlung der IAPS in ein Internat, erlaubt es den Kindern, in der Schule zu bleiben, wenn die Eltern weiterziehen. So können die Kinder ganzjährig im Internat lernen und die Abschlussprüfungen erfolgreich absolvieren.

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