Der Bauabschnitt II geht in die finale Phase. Foto Reisebericht aus Kenya von Jörg und Theo

Jörg Baetge und Theo Hermann konnten sich bei ihrer Arbeitswoche in Kenya im November 2018 vom Fortschritt des aktuellen Bauabschnitts persönlich überzeugen und die noch offenen Posten vorantreiben. Eine Vielzahl von persönlichen Gesprächen mit dem Architekten, dem Quantity Surveyor, dem Bauleiter und maßgeblichen Behörden des County Narok sowie mit der Schulleitung und Elternvertretern war für den Fortgang sehr förderlich.  Ein weiterer wichtiger Punkt war auch die Vorbereitung des Besuches von 2 Studentinnen, die mit Unterstützung des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) der WWU in Münster gewonnen werden konnten, Nina Opgen-Rhein und Paula Reichelt, sowie von 2 Freunden Jörgs, Marianne Stehling und Jonas Scholz, die als pensionierte Lehrer bereits zwei mal für eine Woche an der Schule praktische Hilfe für den Schulalltag als auch aktive Lebenshilfe  leisteten. Erstere werden im Februar und März 2019 ein mehrwöchiges Praktikum vor Ort absolvieren und letztere werden mit den beiden Studentinnen zusammen anreisen um in der ersten Woche den Einstieg zu erleichtern.

Hier die Fotos von der Reise:

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Bericht November reise 2018

Interview mit dem Präsidenten des LC Thika Chania Falls – Kapil Deo Sharma Ausgewählte Fragen zu den bisherigen Erfahrungen mit der Begleitung des Internat Projektes

Sie waren von Beginn dabei, als die Idee für das Internat geboren wurde und begleiten bis heute das Projekt mit Ihren Clubfreunden. Wie sehen Sie vor Ort die Chancen, dass das Projekt weiter ausstrahlt und Nachahmer finden kann?

Kapil: This project which is being undertaken by LC ML in partnership with LC TCF is a high impact project. The area where the project is located is a predominantly poor part of the Country. Unfortunately the people in the areas still practice customary activities  like female genital mutilation (FGM) and open discrimination against the girl child. This is because of lack of education in the area. This project aims to:

  • Reduce and eventually eliminate FGM by keeping the girls in school.
  • Educate both boys and girls so that the discrimination against the girls is also reduced and eventually eliminated.
  • Educate the children of the area so that they can have a better future and this could eventually improve the conditions of the whole society around it.

The local community which includes the villagers, parents, children and government understand this very well and are in full support of the project.

This is a long term project and hence the benefits of the project will continue for more than 10 years to 15 years.

Gab es in den bisherigen Bauphasen auch mal größere Probleme und wie gestaltete sich die Zusammenarbeit über die Entfernung mit den Freunden vom LC ML und dem HDL in Wiesbaden ?

Kapil: Yes, there have been a number of challenges/ problems during the implementation of the project. Most of the  challenges/ problems were solved due to excellent communication and understanding between LC ML, HDL and LC TCF. I think this was and is key to the process of the project.

 Gibt es aus Ihrem Freundeskreis und bei den Lions in Kenya Reaktionen zum Projekt und wenn ja, welche sind die bemerkenswertesten?

Kapil: We have recieved appreciation for this project from many people. Our friends, office collegues, others etc are all aware of this project and have supported the project in many ways including donations of food items or transport etc during visits to the school for the inspection of the construction.

Sie sind permanent mit der Schule, den Lehrern und auch den Kindern in Kontakt. Welche persönlichen Eindrücke nehmen Sie von daher mit?

Kapil: They are all very appreciative of the ongoing project. You can see the happiness of the children when they are in school. The school was really in very bad condition before the project started. It did not even look like a school in the start. Now it looks good and at least looks like a small functioning school. It is not really possible for me to explain this. You have to see this for yourself.

Die Schule nähert sich dem Ende der 2.Bauphase und wird wohl im Frühjahr 2019 komplett eröffnet werden. Wie beurteilen Sie die Chancen für eine dauerhafte infrastrukturelle Nachhaltigkeit ?

Kapil: I think the construction work is being done professionally. We have a good contractor doing the work. We have also appointed two professionals i.e. an Architect and a Quantity Surveyor to assist in the professional management of the construction. We also have a small committee of the club managing the project. I think the current infrastructure should last for more than 10 to 15 years.

 

Die Kinder erleben zusätzlich zur schulischen Ausbildung eine zielgerichtete Weiterbildung für kleinere handwerkliche Fertigkeiten und Anleitungen für Veränderungen in Gepflogenheiten der Gesellschaft, die in Europa als rückständig beurteilt werden. Wie beurteilen Sie die Chancen, dass diese Versuche erfolgreich sein können?

Kapil: Yes, Professor and LC ML have already started sponsoring many acitivites in the school. Some of the activities include cloths stitching, personal hygine, FGM prevention education and management skills and many more. The children are already benefiting from this. I think it’s really wonderful what Professor and LC ML are doing.

Trotz der bislang sehr vielfältigen Maßnahmen für eine infrastrukturelle Durch- und Nachhaltigkeit gibt es für im Vergleich zum Ist Zustand noch weitere baulichen Erfordernisse wie funktionsfähige Klassenräume, die Ausstattung mit erträglichen Schulmöbeln und die Einrichtung einer Schulbibliothek.

Kapil: Most of the current work is being done around boarding facilities but it is also a fact that the current status of the classrooms is very bad. The current classrooms are made of broken wooden and ironsheet structures which is hardly conducive for studying. Even the furniture in these classrooms is in very poor condition. It‘s very sad indeed.

To complete the project successfully we need to have proper classrooms with adequate and appropriate furniture. LC TCF along with LC ML have already applied to LCIF for funding in this area. We are very confident that we will be successful. We have our fingers crossed!

Sie nehmen nun nach 5 Jahren das Amt des Clubpräsidenten nicht mehr war. Wie werden Sie das Projekt noch weiter verfolgen und sind Sie sich der weiteren Unterstützung Ihrer Lionsfreunde in Kenya sicher?

Kapil: I think we have been very lucky to find partners like Professor and LC ML. This feeling is shared across my club. Who would have thought that two clubs which are about 6000km in distance from one another would partner together in this project. My club and i are very grateful to Professor and the whole team of LC ML for their wonderful work in the project.

I together with my able club secretary intend to step down from our respective positions at the club at year end. However the new officials taking over from us have the necessary motivation and ability to move the project into the future. I have no doubt that they will do a wonderful job for the club and for the school project in future. Of course i and my secretary will also be part of any future project development.

Ein großer Freund zu Besuch bei Freunden in Münster(GE) Kapil Deo Sharma und seine Gattin Sonali besuchen die Freunde vom Lionsclub Münster-Landois

Seit 2012 ist der Präsident des Lionsclubs Thika Chania Falls für die gesamte Bauabwicklung des Kenya Projektes des Lionsclubs Münster-Landois vor Ort in Suswa (KE) mitverantwortlich tätig. Ihm sind die bisherigen großen Erfolge für die Erweiterung der Ilkeek Aare Primary School (IAPS) in ein Internat zu Gunsten von Kindern der halbnomadischen Massai zu danken.

Nun besuchte Kapil in Begleitung seiner Gattin Sonali das erste Mal Deutschland. Sein erstes Ziel war selbstverständlich sein Freund von Beginn des Projektes, Professor Dr. Jörg Baetge, Mitglied des Lionsclubs Münster-Landois (LCML) und Initiator des Projektes. Im Rahmen des Besuches lernte das Paar aus Kenya die Stadt Münster und die umliegende Region des Münsterlandes genauso kennen wie bei einem für das Paar organisierten Galadiner durch die Freunde des LCML. Der Governor des Distriktes Westfalen Lippe, zu dem der LCML gehört, Siegfried Mühlenweg, nahm an dem festlichen Abend teil und ehrte Kapil Deo Sharma mit der höchsten Auszeichnung, die der Distrikt verleihen kann.

Der Präsident des LCML, Michael Schmidt, brachte seine große Freude über den Besuch zum Ausdruck und konnte in der Erwiderung von Kapil in sehr persönlichen Worten erfahren, wie wertvoll das Internats-Projekt für die Zukunft der Kinder und deren Chancen für eine fundierte Schul- und Berufsausbildung ist.

Hier das Protokoll des gemeinsamen Abends:

Galaessen

Ein paar Fotos zur Erinnerung an den Besuch:

 

Arbeitsbesuch in Kenia Autor: Jörg Baetge

Von Ende Juli bis Anfang August war Jörg Baetge zu Besuch in der Ilkeek Aare Primary School in Kenia. Mit im Gepäck hatte er diesmal Kleidung, Schuhe (von Ruth Arendt), viele Stifte und Blöcke sowie von den Inner Wheelerinnen genähte, wiederverwendbare Binden mit Nähanweisung für die Schülerinnen des Internats. Dabei besichtigte er auch den aktuellen Stand der Bauphase II, die insgesamt acht Gebäude auf dem Gelände des Massai Internats umfasst.

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Warum? Wer? Wie? Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Baetge und Christoph Metzelder gehen mit gutem Beispiel voran

„Wir haben die Verpflichtung, Schwächeren zu helfen“

Persönliche soziale Verantwortung: Professor Baetge baut Internat für Massai-Kinder

Von WP StB Dr. Henrik Solmecke und Dr. Karl-Heinz Armeloh

Corporate Social Responsibility – dieses Schlagwort ist in aller Munde. Unternehmen werden regulatorisch zunehmend angehalten, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Was aber kann jenseits der „unternehmerischen Verantwortung“ jeder Einzelne tun, um sich ehrenamtlich zum Wohle der Gesellschaft einzubringen? Wie kann eine solche „Personal Social Responsibility“ konkret aussehen? Professor Dr. Dr. h.c. Jörg Baetge, Emeritus der Universität Münster und akademischer Lehrer der Verfasser dieses Beitrags, hat diese Fragen immer wieder zum Anlass genommen, sich sozial zu engagieren. Bemerkenswert ist sein jüngstes Projekt: der Bau eines Internats für 650 Massai-Kinder, das er mit seinen Freunden vom Lions-Club Münster Landois realisiert.

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Anonyme schriftliche Bewertung der Internats-Situation durch die Schülerinnen über ihre Situation im Internat

Die Internats-Schülerinnen wurden – wie bereits im Februar 2018 – gefragt, was sie bemängeln und auch, was Ihnen gefällt. Es gab insgesamt 58 schriftliche Bewertungen. Für eine Würdigung dieser Aussagen ist aber wichtig, dass wir dieses Mal alle Mädchen gemeinsam befragt haben, eine Trennung  nach Altersgruppen war nicht möglich, weil ich alleine war.

Negative Bewertungen (Hier gab es zu den einzelnen Punkten nur sehr wenige Nennungen):

Im Innenhof des Dormitory trockne die Wäsche schlecht, außerdem rieche es dort sehr schlecht. Manchmal gebe es kein Wasser. Die Duschmöglichkeit solle verbessert werden. Es fehle im Schlafsaal außerdem an ausreichend Licht. Das Gleiche gelte aber auch für den Speisesaal.

Es fehle an Klassenräumen und in den vorhandenen fehlten zumeist lesbare Tafeln, außerdem fehle es an Schulbänken und Tischen, aber auch an einer Schulbibliothek. Es fehle aber auch an Schulheften und an genügend Schulbüchern. Es fehle an Schuluniformen. Es fehle an einem Schulbus.

Eine Schülerin schreibt aber: „Es gibt nichts auszusetzen!“

Positive Bewertungen:

Sehr oft werden zunächst die materiellen Verbesserungen (im Vergleich zum bisherigen Leben?) genannt: Das Vorhandensein der Gebäude(1x), des Schlafsaal-Gebäudes (2x), der Regenwasser-Sammeltanks (5x), von Strom/Elektrizität/Licht zum Lesen und Lernen (22x), Wasser zum Trinken/Duschen/Waschen (29x), guter und ausreichender Ernährung/Mahlzeiten (23x), guter Unterbringung/Betten (3x), Sauberkeit/Gesundheit/Hygiene (12x), Toiletten (2x).

Was aber von Einigen besonders hervorgehoben wird, ist: Wir haben einen Platz im Internat. Wir fühlen uns im Internat wohl. Das Internat erfüllt alle unsere Bedürfnisse. Wir können gut schlafen. Das ist ein zu Hause für Mädchen. Wir haben hier nachmittags und abends (wenn Strom da ist) genug Zeit zum Lesen und Lernen.  Wir haben dadurch unsere Leistungen im Vergleich zur Tagesschule – deutlich verbessert. Wir haben sehr gute und ausreichende Lehrer (14x) und einen sehr guten Schuldirektor. Alle Lehrer freuen sich über unsere Leistungen und sie leiten uns gut an und sie beraten uns gut. Sie lieben uns, sie lehren uns gutes Benehmen. Sie erläutern uns, wie wir unser Leben gestalten können.  Sie haben Sympathie für Massai und motivieren uns, fleißig zu lernen. Sie sind glücklich darüber, dass wir lernen.

Das Internatsleben hilft uns, weil wir dort keinen Stress mit Zwangsheirat haben. Das Boarding verhindert Female Genital Mutilation (FGM), das wäre zu Hause anders. Im Internat haben wir sehr gute Dinge: Die Betten/Gutes Schlafen, die Möglichkeit zu duschen, gutes Essen. Besonders wichtig aber ist, dass die sonst üblichen häuslichen Probleme für Mädchen im Internat wegfallen (Hausarbeit, Wasserholen, Mutter helfen).

Es werden uns neue Dinge gelehrt: Hygiene und Sauberkeit, Disziplin und Ordnung. Wir lernen das Nähen und viele andere gute Dinge, die uns helfen und die wichtig für uns sind: Z.B. dass es wiederverwendbare Binden gibt und dass wir diese später auch selber nähen können. Sie lehrten uns, wie die wiederverwendbaren Binden  zu verwenden, zu tragen, zu waschen und zu trocknen sind (27x). Wir fühlen uns wohl, wenn wir sie tragen. Wir haben das Nähen mit den Maschinen gelernt.

Von einigen wird – im Gegensatz zu der oben geäußerten Kritik – die Verfügbarkeit von Büchern positiv hervorgehoben.

MCFpanairobi startet Fortsetzung einer hilfreichen Weiterbildung Autoren: Robert Gareißen / Maureen Bahati

Die Programm Managerin der in Nairobi ansässigen NGO “MCFpanairobi”, Maureen Bahati,  hat die Schule am 19. Juli besucht und mit dem Head Teacher, Mike Ole Pempa, einen weiteren Termin für den September abgesprochen, an dem die Girls in den Gebrauch der sog. “reusable pads” erneut eingewiesen werden.

Wie das Foto zeigt, freuen sich alle darauf!

Bemerkenswert ist aber auch ein wörtliches Zitat von Maureen über ihre Eindrücke des Besuches in einer E-Mail an Jörg Baetge:

“We traveled to Ilkeek School yesterday to deliver the Reusable Sanitary Towels. I must say that having not been there before, I was very impressed with the students! I admired the confidence and sharpness of the girls I met. The works going on at the school are great and Mr. Pempa has done a good job in ensuring your vision is being implemented”

Unwetter beeinträchtigen den planmäßigen Fortgang des Bauabschnitts Autor: Robert Gareißen

Die Unwetter in Kenya, die in den Medien berichtet wurden, haben aktuell auch unsere IAPS betroffen.

Im Folgenden ein Auszug aus der Mitteilung des Schulleiters, Mr. Mike Ole Pempa:

„Ich möchte gerne Eure Aufmerksamkeit auf die Probleme lenken, die wir wegen des heftigen Regens hatten und die Erfahrungen, die wir damit machen mussten. Wir hatten damit fertig zu werden, dass die Toiletten beinahe versunken sind,  nicht mehr durch die Schüler benutzbar wurden und für die Jungs ein Risiko darstellen.

Auch den Schulbetrieb wieder aufzunehmen, ist problematisch, seit wir den anhaltenden Regen erleben und er ein Risiko für den normalen Schulablauf darstellt. Wir sind gezwungen, die Schüler wegen des Regens früher nach Hause zu lassen und müssen in Kauf nehmen, dass sie sich zur Schule verspäten.

Das Schulministerium, der Direktor für Erziehung und Ausbildung  des Sub-County kamen in der Schule mit den Eltern und Lehrern zusammen, um die Situation zu beurteilen, weil es fast unmöglich wird, den Schulbetrieb normal ablaufen zu lassen.

Die beigefügten Fotos können einzelne Eindrücke zur Situation an der Schule wiedergeben.“

News zum Fortschritt der aktuellen Baumaßnahmen März 2018

Im Folgenden sind Fotos vom aktuellen Fortschritt der Baumaßnahmen zu sehen, die trotz der Wetter bedingten Unterbrechungen und Behinderungen für das beauftragte Bauunternehmen von diesem dennoch erzielt werden konnten.

Die Fotos sind zu ihrer Einordnung jeweils kurz kommentiert.

kommentierte Fotos März 2018

 

Berichte im WDR / Westdeutschen Rundfunk und Ergänzungen Autor: Jörg Baetge

Durch die Vermittlung von Britta Wulfekammer kam eine zweifache Berichterstattung durch den WDR über das Projekt zustande.

Lionsfreund Prof. Dr. Jörg Baetge hatte ein Team des WDR bei sich zu Hause für einen Hintergrund Bericht und am 17.4. 2018 war er im Rahmen der „Abendzeit“ im WDR Studiogast für ein persönliches Gespräch.

Mit den folgenden links können die beiden Berichte angesehen werden:

WDR Lokalzeit Münster – Internatsprojekt in Kenia

WDR Lokalzeit Münsterland – Internatsprojekt in Kenia Interview

Im Mittelpunkt der beiden Berichte stand – weil die Medien gerne auf die Protagonisten zurückgreifen – die Person Baetge und seine Beweggründe zur Intiative des Projektes. In diesem Zusammenhang ist auch die Einblendung „Jörg Baetge – Entwicklungshelfer“ zu sehen.

Um aber deutlich zu machen, welcher große Unterstützerkreis das Massai-Internat inzwischen fördert – und zwar durch Rat und Tat sowie durch erhebliche Geld- und Sachspenden – werden im Folgenden die Organisationen und Spendergruppen benannt, die die Initiative von Jörg Baetge auf großzügigste Weise unterstützt haben:

  • der Lionsclub (LC) Münster-Landois. Das ist die Clubgemeinschaft von Jörg Baetge, die Geldspenden von vielen Mitgliedern des Clubs von Beginn bis heute erhalten hat.
  • die finanzielle Unterstützung durch die großartige Weihnachtspendenaktion der Westfälischen Nachrichten (WN) 2014
  • Der Distrikt Westfalen- Lippe, zu dem der LC Münster-Landois gehört. Der Distrikt hat einen Hilfsfonds, in den die 109 Clubs einzahlen und aus dem die Clubs bei Bedarf Geldmittel schöpfen können,  sog. 250.- Euro Topf. Daraus wurden 43.750 € durch die Distriktversammlung für das Kenya Projekt genehmigt.
  • LCIF – Lions Clubs International Foundation – das ist die weltweit bei allen Katastrophen als Soforthilfe agierende Stiftung der gesamten Lionsorganisation. Die Clubs können für besondere internationale Projekte und solche, die im Umfang von einzelnen Clubs nicht geschultert werden können, Geldmittel erhalten. LCIF hat den Club Münster-Landois daraus mit umgerechnet 62.000 €  unterstützt
  • Das HDL – Hilfwerk deutscher Lions –  ist eine Teilorganisation von Lions Deutschland, das mit seinem geschulten Personal die Clubs bei Internationalen Projekten  unterstützt. Die Geldmittel, die Spender und Organisationen zur Verfügung stellen, stehen damit unter stringenter Kontrolle. Von Anbeginn hat HDL den ersten Bauabschnitt maßgeblich begleitet und ist auch bei dem aktuellen zweiten Bauabschnitt unverzichtbar im Einsatz für die unmittelbare Zusammenarbeit mit dem kenyanischen Lionsclub Thika Chania Falls, der ebenfalls Spenden eingeworben hat, der vor allem aber dafür  gewonnen werden konnte, die Bautätigkeit zu planen und zu kontrollieren sowie vor Ort zu lenken und zu optimieren.
  • Der LC Thika Chania Falls  ist in Thika/Kenya zu Hause. Dessen Präsident, Lionsfreund Kapil Deo Sharma, setzt sich zusammen mit den Mitgliedern seines Clubs seit mehr als sechs Jahren neben der eigenen starken beruflichen Belastung dafür ein, dass  alle  Maßnahmen mit der erforderlichen Senisibilität und Penibilität in engster Zusammenarbeit mit dem HDL und den Club Beauftragten von LC Münster-Landois unter Leitung von Jörg Baetge ausgeführt und überwacht werden.
  • Die Münstersche Kinderstiftung (MSC) hat den ersten 600 ccm Regenwassertank gestiftet.
  • die Stiftung „Bild hilft-ein Herz für Kinder“, deren Engagement durch Jörg Baetge maßgeblich initiiert werden konnte,  hat Mittel für den lebenswichtigen zweiten 600 ccm Regenwasser-Sammeltank gestiftet.
  • Das deutsche Bundesministerium für Migration und Zusammenarbeit (BMZ) hat 500.000 € zum Projekt beigesteuert. Antragstellung und Abwicklung  wurden und werden weiterhin vom HDL großzügig unterstützt.

Insgesamt sind seit 2012 mehr als eintausend Spenden von Privatpersonen und Privatstiftungen eingegangen. Darin sind 120 Einzelspenden in einer Höhe von 500 € bis 25.000 € enthalten. Der große Kreis von privaten Spendern und Privatstiftungen hat zusammen mehr als 556 T € zur Finanzierung des Projektes beigetragen.

Im Folgenden ist die Zusammensetzung der Zuwendungen/Spenden bis Ende Februar 2018 im Detail aufgelistet:

 

BMZ:500.000 €
59 private Einzelspenden ( >1000 € ): 233.197,38 €
Lions District 111-WL: 43.750 €
LCIF:62.000 €
Westfälische Nachrichten (Spendenaktion): 52.311,10 €
LC Münster-Landois:68.163,45 €
Münstersche Kinderstiftung (MSC):50.000 €
Bild hilft-ein Herz für Kinder e.V.: 142.000 €
Summe:1.150.750 €

 

Und das ist die beeindruckende Konsequenz, die hinter diesem Mitteleinsatz steht:

Durch alle diese Spenden können mehr als 650 Massai Kinder in der IAPS beschult werden. Jedes Jahr können auf diese Weise 30-40 Kinder die Schule mit einem Hauptschulabschluß nach der 8.Klasse verlassen und ihren weiteren Lebensweg in der kenyanischen Gesellschaft selbst bestimmen.

Massai Internat

A school in Kenia sponsored by Lions Clubs and Friends

Massai-Kinder konnten die Tagesschule Ilkeek Aare Primary School (IAPS) nur für etwa drei Monate im Jahr besuchen. Denn als Halbnomaden mussten sie in der Trockenzeit zusammen mit ihren Eltern bis zu 30 Kilometer zurücklegen, um Futter für ihre Herden zu finden. Die Umwandlung der IAPS in ein Internat, erlaubt es den Kindern, in der Schule zu bleiben, wenn die Eltern weiterziehen. So können die Kinder ganzjährig im Internat lernen und die Abschlussprüfungen erfolgreich absolvieren.

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